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Die Region stellt sich vor: |
"Die
Ilm, dieser gepriesener Fluß, entspringt zwischen dem
Dorfe Stützerbach und der Schmücke,
einem einzelnen Viehhaus, in einem der einsamsten, finsteren
und wildesten Täler des Thüringer Waldes, unter den
Felsensteinen des Sachsensteins... |
Dann fließt die Ilm über
Ilmenau und nimmt hier den Gabelbach auf, der aus den Tälern
des hohen Kickelhahns herabkommt. Ein herrliches Tal durchströmt
sie bis Langewiesen, in welchem sie beim Grenzhammer die Schorte
aufnimmt, die aus dem höchsten Teil des Gebirges herunter
die Grenze zwischen den Ämtern Ilmenau und Gehren macht.
Dann fließt die Ilm durch das Schwarzburgische über
Oberilm, Stadtilm nach Kranichfeld, ohne bis dahin einen bedeutenden
Zufluß von der Seite zu erhalten.
Unter Kranichfeld bei Tannroda nimmt sie wieder einen starken
Nebenbach auf, geht nach Berka und nach den schönen geschmückten
Fluren der Dichterstadt, der sie ihren Ruhm dankt, und verläßt
auch von da an nicht eher die Lande des Herzogs von Weimar bis
kurz vor ihrer Vereinigung mit der Saale, die oberhalb Kösen
bei dem Dorfe Heringen geschieht..."
beschrieben 1807 von K.E.A. von Hoff und C.W. Jacobs |
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Wenn vom Ilmtal die
Rede ist
(und natürlich auch seine Ausläufer)
dann soll gesprochen werden von etwas, das zu früheren
Zeiten noch nicht besonders gekennzeichnet werden mußte
als Reservat besonders umhegter Natur:
dem Landschaftsschutzgebiet im mittleren Tal des Flusses, der
Landschaft südlich von Weimar mit der langjährigen
Lungenheilstätte
Bad Berka im Mittelpunkt. |
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| Ausgedehnte Wälder, Höhen
und Täler ringsum, Denkmäler der Natur, des Bodens
und der Geschichte machen einen Wanderer zum Botaniker, den
nächsten zum Geologen, den Dritten zum Vogelfreund, den
anderen zum Heimatforscher und andere greifen einfach zum Zeichenstift. |
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